Wenn zwei oder mehr Übersetzer dasselbe Dokument oder mehrere Dokumente für den selben Auftraggeber bearbeiten, kann man am Resultat sofort erkennen, ob sie gemeinsam oder getrennt gearbeitet haben. Wenn die Übersetzer miteinander sprechen können oder den Bildschirm des anderen sehen, können sie gemeinsam hervorragende Arbeit leisten. Wenn sie aber getrennt voneinander arbeiten müssen, ist das Risiko groß, dass der Text inkonsistent wird. Dadurch wird die Qualität des Textes verschlechtert.
Mit memoQ können Übersetzer im Team zusammenarbeiten, jedes einzelne übersetzte Wort und jeden einzelnen vorgeschlagenen Term in Echtzeit miteinander teilen. Traditionelle Technologien wie Word-Editoren können nur auf Dokumentenebene arbeiten, was es den Übersetzern erschwert, ihre Arbeit auszutauschen. Mit der memoQ-Servertechnologie können Sie auf Satz- und Segmentebene arbeiten. Jeder Satz ist sofort sichtbar, kann gesucht werden und ist auch sofort für die anderen Übersetzer verfügbar.
memoQ ist von Beginn an eine kollaborative Plattform. Schon die erste Version von memoQ hatte eine Serverkomponente, die die Erstellung von Serverprojekten ermöglichte - so entstanden zentral angelegte Projekte, die keinerlei Konfigurationsaufwand des Übersetzers erforderlich machten. In der Version 2.0 wurden Kommunikationsfunktionen und Instant Messaging eingeführt, aber auch die Offline-Synchronisation der Ressourcen und das Einbringen von Terminologie in die Übersetzungsumgebung ermöglicht. Dies war schon 2006 - und bis heute bietet kein Konkurrent dieselben herausragenden Funktionen an.
Version 3.0 war das erste kommerziell zur Verfügung stehende Tool, das die Online-Speicherung von Dokumenten anbot, eine Form der kooperativen Bearbeitung. Übersetzer und Korrekturleser können gleichzeitig am selben Dokument arbeiten und Projekt-Manager haben in Echtzeit Zugriff auf Verlaufsberichte. In Version 4.0 wurde zuletzt das Konzept der Post Translation Analysis™ (Nach-Übersetzung-Analyse) eingeführt. Die erste Lösung, die für die finanzielle Seite der kollaborativen Übersetzungsarbeit gefunden wurde, und eine gerechte Basis für die Bezahlung von im Team arbeitenden Übersetzern ermöglicht. Version 4.0 war auch das erste Tool, in dem das Konzept des Translation Resource Server™ eingeführt wurde. Der Übersetzungs-Ressourcenserver (Translation Resource Server) ermöglicht Ihnen nicht nur die Online-Speicherung von Translation Memories, Termdatenbanken und Dokumenten - Sie können insgesamt 12 verschiedene Arten von Ressourcen online speichern und haben darüber hinaus die fortschrittlichsten Möglichkeiten zur Fernkonfigurierung, die es je bei einem Übersetzungssystem gegeben hat. Mit der Version 4.2 wurden auch erweiterte E-Mail-Benachrichtigungsfunktionen eingeführt. Version 4.5 bietet eine neue Ressource - Korpora - mit der Sie ein On-the-Fly-Alignment in Online- und Offline-Projekten durchführen können. Weiterhin ist eine gleichzeitige Bearbeitung der Dokumente, ohne permanent online sein zu müssen, möglich. Wenn es um kollaborative Technologien geht, ist ein memoQ-Server besser als alle anderen Systeme in Sachen Funktionalität und Leistung, und bietet definitiv die beste Leistung für sein Geld. Die Implementierung und Verwaltung eines memoQ-Servers ist so einfach, dass Sie dafür noch nicht einmal IT-Personal benötigen. Und darum ist er auch das beliebteste server-basierte Übersetzungssystem bei Sprachdienstleistern. Er läuft selbst auf Windows XP, Sie benötigen keine anderen Lizenzen.
memoQ-Server-Pakete bieten über die Projektmanagement-Funktionalitäten auch einen zusätzlichen Nutzen für Ihre Offline-Workflows. Ein memoQ-Server kann auch als ein Lizenzserver für Firmenkunden genutzt werden. Mit (mobilen) ELM-Lizenzen können Unternehmen eine Anzahl von Lizenzen haben, die Sie an namentlich bekannte Nutzer weitergeben und jederzeit wieder zurück holen können. Diese Lizenzen müssen noch nicht einmal explizit vergeben werden: Sie können Benutzern die Erlaubnis geben, die Lizenzen zu nutzen und später zurückzugeben. memoQ-Server-Pakete haben keine Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl von Übersetzungseinheiten oder der Anzahl gleichzeitiger Nutzer. Die Nutzer können sich mit einer translator pro Lizenz mit Ihrem Server verbinden. Wenn Ihre Nutzer nur eine 4free-Lizenz haben, können Sie ihnen eine zeitlich begrenzte mobile Lizenz ausleihen. Sie können einen memoQ-Server bereitstellen, ohne dabei Ihre Übersetzer bitten zu müssen, selbst zu investieren.
Der memoQ-Server ist in zwei Editionen erhältlich: serverFive und enterprise.
Eine serverFive-Edition besteht aus einem memoQ-Server und fünf mobilen Lizenzen. Standardmäßig sind 2 Projekt-Manager und 3 Translator Lizenzen enthalten. Zusätzliche Pakete von fünf Lizenzen können erworben werden.
Die Enterprise-Edition enthält zusätzlich zum ServerFive-Lieferumfang ein voll dokumentiertes Software Development Kit und ermöglicht die Integration von memoQ mit eigenen und kommerziellen Tools für Projektmanagement und Contentmanagement sowie weiteren Tools.