Häufig gestellte Fragen

Ja, Sie können memoQ (alle Versionen) über den Parallels Desktop für Mac auf allen neuen Intel-basierten Macs laufen lassen. Es ist auch möglich, es auf einer Virtual Machine zu verwenden (mit VMWare, Virtual PC, Xen oder einer anderen Virtualisierungslösung) unter fast jedem Betriebssystem, da für die Aktivierungsfunktion kein Dongel benötigt wird.

Ja, memoQ Version 2.0 und höher ist eine .NET basierte Anwendung und läuft unter jeder möglichen Windows Version, solange das .NET Framework 2.0 installiert ist.

memoQ funktioniert in allen Versionen von Windows Vista problemlos. Allerdings gibt es ein bekanntes Problem mit der Installation unter Vista Home. Wenn Sie eine Fehlermeldung vom Typ „Zugriff verweigert" bekommen, wenn Sie sich registrieren oder ein Translation Memory oder eine Term Base erstellen, gehen Sie bitte wie folgt vor.

Machen Sie zunächst versteckte und geschützte Dateien sichtbar:

  1. Melden Sie sich als Administrator in Windows an.
  2. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
  3. Wechseln Sie zur klassischen Ansicht (klicken Sie auf den Link links oben).
  4. Doppelklicken Sie auf das Symbol des Ordners Optionen, und danach auf die Registerkarte Ansicht im Dialogfeld Optionen.
  5. Finden und klicken (wählen Sie) Sie die Einstellung „Versteckte Dateien und Ordner anzeigen". Klicken Sie nicht OK oder Verwenden.
  6. Finden und löschen Sie (Auswahl rückgängig machen) das Kästchen „Geschützte Dateien des Betriebssystems verbergen". Wenn Windows nach einer Bestätigung fragt, klicken Sie Ja.
  7. Klicken Sie OK.

Stellen Sie danach die benötigten Berechtigungen für das memoQ Verzeichnis unter All Users ein:

  1. Klicken Sie auf die Taste Start. Klicken Sie danach im Menü Start auf Computer.
  2. Doppelklicken Sie auf das Laufwerk C.
  3. Doppelklicken Sie auf die Benutzer, und dann auf das Verzeichnis All Users.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis memoQ, und wählen Sie danach Eigenschaften im Kontextmenü aus.
  5. Klicken Sie auf das Verzeichnis Sicherheit in der Dialogbox memoQ Properties.
  6. Klicken Sie Bearbeiten unter der Liste der Gruppen- oder Benutzernamen (in der Mitte der Dialogbox).
  7. Wenn Windows nach einer Bestätigung fragt, klicken Sie Weiter. (Diese Frage wird nicht in jeder Konfiguration gestellt.)
  8. Klicken Sie auf den Punkt Benutzer in der Dialogbox Rechte für memoQ, unter der Liste von Gruppen- oder Benutzernamen.
  9. Wählen Sie das erste Kästchen (neben vollständige Kontrolle) in der Liste Rechte für Benutzer (unten in der Dialogbox) aus.
  10. Klicken Sie Übernehmen, danach OK.
  11. Klicken Sie OK im Dialogfeld für die Eigenschaften von memoQ.
  12. Schließen Sie das Ordnerfenster.

Jetzt können Sie memoQ starten und überprüfen, ob das Problem gelöst wurde.

Hinweis: Diese Informationen gelten für memoQ Version 2.3 und das Windows Vista Betriebssystem.

Wenn die Installation scheitert, während Sie Ihre Version von memoQ aktualisieren oder updaten möchten, oder während Sie memoQ von Ihrem Computer entfernen möchten, können Sie memoQ mit den folgenden Schritten manuell entfernen:

Wichtig: Diese Vorgehensweise gefährdet Ihre Daten (Projekte, Dokumente, Translation Memories, Terminologiedatenbanken oder Einstellungen) nicht. Ihre Aktivierungsdaten (Lizenzen) bleiben auch intakt.

  1. Loggen Sie sich als Administrator in Ihren Computer ein.
  2. Öffnen Sie das Menü Start (klicken Sie auf Start), und geben Sie danach C:\Program Files\Kilgray in das Suchfenster unten im Menü ein. Drücken Sie danach Enter. Windows zeigt das Verzeichnis an, in dem die Anwendungen von Kilgray installiert wurden. In diesem Verzeichnis sollten Sie ein memoQ-Symbol sehen.
  3. Um dieses memoQ-Verzeichnis zu entfernen, klicken Sie auf das memoQ-Symbol, und drücken Sie danach den Tastaturkürzel Shift+Delete.
  4. In den meisten Fällen zeigt Windows Vista das Dialogfeld User Account Control (UAC) an. Sie müssen bestätitgen, dass Sie tatsächlich ein Administrator sind, und dass Sie das Verzeichnis tatsächlich entfernen möchten. Klicken Sie jetzt zuerst Ja, und danach Weiter, um dieses Verzeichnis zu entfernen.
  5. Sobald das Verzeichnis entfernt wurde, müssen Sie zuerst die mit memoQ in Verbindung stehenden Einträge im Windows Registry (der Datenbank, in der alle Konfigurationsdaten gespeichert sind) entfernen. Klicken Sie auf die Taste Start, um das Menü Start zu öffnen. Geben Sie danach in dem Suchfenster unten auf der Seite ’regedit’ ein, und klicken Sie danach auf Enter.
  6. Vor dem Start des Programms zeigt Windows das Dialogfeld User Account Control erneut an. Nun müssen Sie Weiter klicken, um zu bestätigen, dass Sie das Programm starten möchten. Danach startet das Registry Editor-Programm.
  7. Drücken Sie die Taste Home, um zur ersten Stelle der Liste von Registry-Einträgen zu gelangen. Mit einem doppelten Mausklick auf die folgenden Bezeichnungen von Einträgen finden Sie die Konfiguration von memoQ: HKEY_LOCAL_MACHINE, SOFTWARE. Wenn Sie eine Tastenbezeichnung anklicken, erscheint darunter eine neue Liste von Tasten. Wenn Sie diese Tastenliste schon sehen, müssen Sie keinen erneuten doppelten Mausklick auf diese Tastenbezeichnung machen.
  8. Sie sollten eine Liste von Einträgen sehen, die alle ’Kilgray’ als Teil ihrer Bezeichnung haben. Wenn Sie die Bezeichnung ’Kilgray’ nicht sehen, scrollen Sie die Liste herunter, um sie zu suchen. Klicken Sie auf die Eintragsbezeichnung ’Kilgray’, und drücken Sie danach auf die Taste Delete, um den Eintrag zu entfernen.
  9. Gehen Sie danach weiter zur folgenden Taste (führen Sie bei jedem Namen einen doppelten Mausklick durch): HKEY_LOCAL_MACHINE, SOFTWARE, Microsoft, Windows, CurrentVersion, Uninstall. Unter dem Eintrag ’Uninstall’ sollten Sie eine Liste von Zahlen in geschwungenen Klammern sehen.
  10. Drücken Sie das Tastaturkürzel Ctrl+F, um ein Wort im Registry zu suchen. Das Dialogfenster Suchen erscheint. Geben Sie ’memoQ’ in das Dialogfenster Suchen ein. Achten Sie darauf, dass alle Tasten, Werte und Kontrollkästchen aktiviert sind.
  11. Klicken Sie die Taste Weitersuchen, um die Suche durchzuführen. Anschließend zeigt der Registry-Editor eine Datenliste an, die ’DisplayName: memoQ’ enthält.
  12. Drücken Sie die Taste Tab, um die Bezeichnung des Eintrags zu markieren, unter dem diese Datenliste angezeigt wurde. Klicken Sie die Taste Löschen, um es zu entfernen.
  13. memoQ wurde jetzt von Ihrem Computer entfernt. Wenn Sie die Systemsteuerung öffnen, und zu Programme und Funktionen gehen, sollte es nicht mehr aufgeführt sein. Jetzt sollte es problemlos möglich sein, eine neue Version von memoQ zu installieren.

Hinweis: Diese Informationsmeldung gilt für memoQ version 2.3 und Windows Vista (Home Editionen)

  1. Melden Sie sich als Administrator in Ihrem Computer an.
  2. Laden Sie das memoQ Installationspaket herunter, und speichern Sie es in einem Verzeichnis Ihrer Wahl. Das Standardverzeichnis für heruntergeladene Software ist (C:\Users\Public\Downloads). Bei weiteren Beschreibungen gehen wir davon aus, dass das memoQ Installationspaket in dieses Verzeichnis gespeichert wurde.
  3. Entpacken Sie das memoQ Installationspaket (rechter Mausklick auf das Symbol der Zip-Datei, dann alle extrahieren auswählen) mit den Standardeinstellungen (auf jeder Seite des Assistenten auf Weiter oder Beenden klicken).
  4. Klicken Sie auf Start, dann Alle Programme, anschließend auf Zubehör. Suchen Sie den Stichpunkt Eingabeaufforderung unter Zubehör. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeaufforderung, und wählen Sie danach im Pop-up-Menü Ausführen als Administrator aus.
  5. Die Dialogbox Benutzerkonten erscheint. Klicken Sie auf Weiter, um die Eingabeaufforderung zu öffnen.
  6. Im Eingabeaufforderungs-Fenster geben Sie cd \Users\Public\Downloads\memoQSetup.2.3.nn ein. Dabei ist nn die letzten Ziffern der Versionsnummer von memoQ; drücken Sie danach die Eingabetaste. Wenn Sie das Setup-Paket als memoQSetup.2.3.zip heruntergeladen haben, müssen Sie diese Nummer nicht eingeben.
  7. Geben Sie im Eingabeaufforderungs-Fenster wiederum msiexec /i "memoQSetup.msi" ein, und drücken Sie danach die Eingabetaste. Das memoQ Setup-Programm startet. Verwenden Sie den Assistenten, um memoQ mit der normalen Vorgehensweise zu installieren.
  8. Die Installation kann weiterhin mit Fehlermeldung 2869 scheitern. Geben Sie in diesem Fall msiexec /a "memoQSetup.msi" ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste. Das memoQ Setup-Programm startet erneut, und führt eine normale Installation durch. Es gibt Ihnen die Meldung, dass ein Netzwerk-Paket erstellt wurde.
  9. memoQ ist jetzt installiert, aber die notwendigen Befugnisse wurden am Computer bisher nicht eingestelllt. Befolgen Sie die Anweisungen unter Ich habe in Vista Home die Meldung „Zugriff verweigert" erhalten. Was kann ich tun? , um diese Befugnisse einzustellen.

WICHTIG: Diese Information gilt nicht für Version 2.4 und höher, da diese Versionen ein neues Setup-Programm haben, in dem diese Probleme gelöst sind.

 

Bei der Verwendung von Virtual Desktop Software wie VirtuaWin kann das Wechseln zwischen den Arbeitsflächen dazu führen, dass Dialogfelder von memoQ ohne vorherige Warnung geschlossen werden. Glücklicherweise gibt es eine Problemumgehung für aktuelle Versionen von VirtuaWin.

  1. Öffnen Sie die Datei tricky.cfg im Einstellungsverzeichnis für VirtuaWin: [user profile]\Application Data\VirtuaWin.
  2. Fügen Sie die folgende Zeile hinzu: cr:WindowsForms10.*
  3. Starten Sie VirtuaWin erneut.

Dies wird dazu führen, dass VirtuaWin anders mit memoQ Dialogen umgeht. Das Problem der plötzlich geschlossenen Dialogfelder wird dadurch vermieden. Bisher ist noch nicht bekannt, ob ähnliche Lösungen auch für andere Virtual Desktop Manager wie etwa Microsoft Virtual Desktop Manager möglich sind.

Wenn Sie diese Anweisungen befolgen, enthalten Ihre Backups möglicherweise die Lizenzdateien von memoQ und/oder memoQ Server. Wenn es aber häufig Änderungen gibt, die mit Ihrer Lizenz zu tun haben (z.B. wenn Sie mobile Lizenzen verwenden, oder erst vor kurzem neue Lizenzen erworben haben), ist es vielleicht keine gute Idee, bei einer Wiederherstellung auf der Basis eines Backup Ihre Lizenzdateien mit wiederherstellen zu lassen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Lizenzdateien nicht in Ihre Backup-Pakete aufnehmen. (Oder sie nicht wiederherstellen, wenn sie schon im Backup enthalten sind). Die Lizenzdateien tragen die Bezeichnungen LicenseNN.dat (wobei N eine Ziffer ist, also z.B. License11.dat, License02.dat usw.). Sie können in den folgenden Verzeichnissen gefunden werden:

memoQ:

  • C:\Documents and Settings\All users\Application Data\memoQ
    (In Windows Vista: C:\ProgramData\memoQ)
    und/oder
  • C:\Documents and Settings\(Ihr Benutzername)\Application Data\memoQ
    (In Windows Vista: C:\Users\(Ihr Benutzername)\AppData\Roaming\memoQ)

memoQ Server:

  • C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\memoQ Server
    (In Windows Vista: C:\ProgramData\memoQ Server)

Wenn Sie nach der Wiederherstellung eines Backup Lizenzprobleme haben, sollten Sie zuerst Ihre Lizenzen online aktualisieren. Um dies zu tun, klicken Sie auf Aktivierung (oder Server Aktivierung für den Server) im Hilfe-Menü, und klicken Sie auf Lizenzen online aktivieren. Wenden Sie sich an den Kilgray Support, wenn das Problem dadurch nicht gelöst werden kann.

Wenn Sie eine Server-Lösung verwenden ist es empfehlenswert, dass Sie die SQL-Datenbank, die Informationen über Benutzer, Rechte und Projekte enthält, regelmäßig aktualisieren. Man findet sie standardmäßig in dem folgenden Verzeichnis, das auch das Projektverzeichnis und einige Konfigurationsverzeichnisse enthält, welche Sie eventuell auch als Backup speichern sollten:

  • C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\memoQ Server
    (In Windows Vista: C:\ProgramData\memoQ Server)

Die SQL-Datenbank-Datei und das Transaktionsprotokoll werden unter den Bezeichnungen memoQServer.mdf und memoQServer_log.ldf gespeichert. Für einen erfolgreichen Backup und Restore werden beide benötigt. Während der Installation des Servers haben Sie eventuell den Pfad geändert, unter dem die Server-Datenbank gespeichert wird. Sollten Sie diesen geändert haben, müssen Sie auch einen Backup des neuen Pfades machen. Das Verzeichnis, in dem die Dokumente der Serverprojekte gespeichert wurden, kann vom Server Administrator geändert werden. Wenn Sie also nicht das Standardverzeichnis verwenden, so sollten Sie auch das tatsächliche Projektverzeichnis für einen Backup speichern.

Vor einem Backup oder Wiederherstellungsvorgang müssen Sie den Betrieb des memoQ Server und anschließend auch den Betrieb der SQL-Serverinstanz, die zum memoQ Server gehört, anhalten (in dieser Reihenfolge). Sollten Sie sich nicht an diese Reihenfolge halten, kann es sein, dass der Vorgang nicht erfolgreich durchgeführt wird, oder sogar der Server in einem nicht mehr funktionstüchtigen Zustand kommt. Nach dem Backup oder dem Wiederherstellungsvorgang starten Sie den Betrieb der SQL-Instanz und danach den Betrieb des memoQ Server (in dieser Reihenfolge) erneut.

Versuchen Sie niemals, einen Datenbank-Backup wiederherzustellen, nachdem der Server auf eine neuere Version aktualisiert wurde, nachdem der Backup durchgeführt worden war. Zwischen zwei Versionen wird das Datenbankschema häufig verändert, und die in einer älteren Version erstellte Datenbank könnte mit der aktuellen Version des Servers nicht mehr funktionieren. Wenn Sie eine Datenbank wiederherstellen müssen, die in einer älteren Version des memoQ Server erstellt wurde, müssen Sie zuerst Ihre aktuelle Version des memoQ Server deinstallieren, und danach die Version installieren, in der die Datenbank erstellt wurde. Erst danach können Sie den Backup der Datenbank wiederherstellen, und die aktuelle Version installieren. Dabei wird das Installationsprogramm die wiederhergestellte Datenbank auf die aktuelle Version upgraden.

Sicherlich möchten Sie regelmäßig einen Backup Ihrer Ressourcen (Projekte, Translation Memories, Terminologiedatenbanken, Einstellungen etc.) zum Disaster Recovery machen. Da Ressourcen in memoQ als Dateien gespeichert werden, ist es relativ einfach, durch simples Kopieren von Verzeichnissen oder Dateien einen Backup durchzuführen. Befolgen Sie diese Anweisungen um einen Backup zu erstellen, der einfach wiederhergestellt werden kann, wenn etwas mit Ihren Ressourcen geschieht. Die auf diese Weise erstellten Backups sind nicht für die langfristige Verwendung gedacht: Wenn Sie einen Backup wiederherstellen möchten, der in einer älteren Version erstellt wurde, könnten dies eventuell problematisch werden.

Stellen Sie vor einem Backup oder vor der Wiederherstellung von Dateien sicher, dass memoQ nicht läuft. memoQ könnte Dateien nicht schließen oder sogar in diese schreiben. Dadurch könnte ein erfolgreicher Backup oder Wiederherstellungsvorgang verhindert werden.

Sie brauchen einen Backup der folgenden Verzeichnisse:

  • C:\Documents and Settings\All users\Application Data\memoQ
    (In Windows Vista: C:\ProgramData\memoQ)
  • C:\Documents and Settings\(Ihr Benutzername)\Application Data\memoQ
    (In Windows Vista: C:\Users\(Ihr Benutzername)\AppData\Roaming\memoQ)
  • My Documents\My memoQ Projects
    (hierbei wird angenommen, dass C:\ das Systemlaufwerk ist.)

Für Projekte, Translation Memories, Terminologiedatenbanken und Filterkonfigurationen können die Standard-Speicherpfade in memoQ unter Extras > Optionen > Speicherorte geändert werden. Wenn Sie die Standardpfade für die oben aufgeführten Elemente geändert haben, machen Sie einen Backup Ihrer neuen Pfade.

Manchmal schickt Ihnen ein Kunde ein TM mit einer speziellen Ausgangssprache (z.B. EN-CA). Wenn Sie Ihre TTX-Dateien mit einer anderen regionalen Sprache (z.B. EN-GB) in ein Projekt exportieren, müssen Sie eventuell feststellen, dass die Ausgangssprache nach dem Export des daraus resultierenden TTX geändert wurde! Dies könnte zu Problemen fähren, da der TagEditor für die Bearbeitung von TTX gesperrt ist, bei dem die Spracheinstellungen sich von den aktuellen Spracheinstellungen des TMs unterscheiden.

memoQ stellt dahingegen die Ausgangs- und Zielsprache Ihrer TTX-Dateien entsprechend der Sprachen ein, die Sie für Ihr aktuelles Projekt ausgewählt haben. Es könnte für Sie manchmal von Vorteil sein, dies auszunutzen, und selber die Ausgangs- und Zielsprache ganz nach Wunsch einzustellen.

Dafür gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • exportieren Sie die übersetzten TTX-Dateien aus Ihrem aktuellen Dokument im MBD-Format (memoQ bilingual document)
  • verwenden Sie eine beliebige Ausgangs- und Zielsprache, um Ihr neues Projekt zu erstellen.
    Ein besonderer Hinweis: memoQ benutzt als Standardeinstellung EN-US, wenn Sie ohne besondere Festlegung der Locale nur "English" auswählen
  • importieren Sie Ihre MBD-Dateien in dieses neue Projekt
  • wählen Sie alle Segmente aus, und kopieren Sie die Ausgangstext in die Felder für den Zieltext
  • exportieren Sie diese TTX-Dateien, und wählen Sie dabei entweder „ausgewählte Dateien exportieren" oder „alle Dateien exportieren“ aus

Und das war es schon - jetzt haben Sie vollständig funktionierende zweisprachige TTX-Dateien, die Sie mit dem TagEditor und in der Ziel- und Ausgangssprache Ihrer Wahl öffnen können!

Zwar ist dies keine dokumentierte Funktion von memoQ, aber das System bietet die nützliche Möglichkeit, z.B. bei französischen Anführungszeichen geschützte Leerzeichen einzugeben. Um ein geschütztes Leerzeichen einzugeben, drücken Sie ctrl+shift+space statt des Leerzeichens.

Für manche Sprachen müssen Sie eventuell die Zeichenkonvertierung im Feld „Übersetzungsresultate“ deaktivieren.

  • "Tools" > "Options" > "TM defaults, user info"
  • Deaktivieren Sie "Toggle all replacements"
Wenn Sie während der Übersetzungsarbeit große Textblocks aus dem Ausgangs- in den Zieltext kopieren möchten, könnte dies bei memoQ zur Zeit Probleme verursachen, wenn die Qualitätssicherungs-Module im Hintergrund läuft.

Gehen Sie zu den QA-Einstellungen für Ihr Projekt im Bereich Optionen, und achten Sie darauf, dass keines der Kästchen oberhalb der Tabs aktiviert ist. Warten Sie, bis Sie tatsächlich eine Qualitätssicherung durchführen möchten, bevor Sie die QA-Funktionen auch tatsächlich durchführen.

Neben anderen Dingen kann die Funktion Auto-Translatables in memoQ auch verwendet werden, um Zahlen von einem Sprachformat zu einem anderen zu konvertieren. So verwendet zum Beispiel die englische Sprache ein Komma als Tauserndertrennzeichen, und den Punkt als Dezimaltrennzeichen. Im Italienischen ist es genau umgekehrt. Mit den passenden Auto-Translatable-Regeln, bietet Ihnen memoQ die „lokalisierte" Version von Zahlen aus dem Ausgangssegment an. Diese lokalisierten Zahlen werden in der Liste der Übersetzungsresultate angezeigt. Diese automatisch übersetzten Treffer können genau wie Treffer aus Translation Memories oder Terminologiedatenbanken einfach in die Übersetzung eingefügt werden. Auto-Translatables werden auch für die Funktion Fragment Assembly verwendet.

Auto-Translatables können auf Projektniveau eingestellt werden (in der Seite Einstellungen des Projekts), oder auch auf globalem Niveau für jedes Projekt mit denselben Ausgangs- und Zielsprachen (im Menü Extras > Optionen > Auto-Übersetzungsregeln).

Englisch ins Dänische/Niederländische/Kroatische/Deutsche/Rumänische/Slowenische/Spanische

Hier finden Sie die Regeln, die Sie für ein Projekt eingeben müssen, das aus dem Englischen in die folgenden Sprachen (und möglicherweise auch andere Sprachen) übersetzt werden soll. Dadurch werden Zahlen lokalisiert, die Dezimaltrennzeichen oder Tausendertrennzeichen enthalten (nicht beide gleichzeitig). Die Regeln müssen genau so wie angegeben und in der richtigen Reihenfolge eingegeben werden, um ein korrektes Funktionieren zu gewährleisten. Informationen zur Eingabe von Auto-Übersetzungsregeln, sehen Sie in den memoQ Hilfe-Themen unter Language specific settings > Auto-translations nach.

Regel 1 (ändert 1.234 zu 1,234)

Auto-Translatable-Regel:
(\d+)\.(\d+)

Änderung der Reihenfolge:
$1,$2

Erläuterung: Wird eine Reihe von Ziffern von einem Punkt und einer weiteren Ziffernreihe gefolgt, so ersetzt diese Regel den Punkt durch ein Komma.

Regel 2 (ändert 12,345,678 zu 12.345.678)

Auto-Translatable-Regel:
([\d]{1,3}),?(\d\d\d),?(\d\d\d)

Änderung der Reihenfolge:
$1.$2.$3

Erläuterung: Wird eine Sequenz, die aus 1 bis 3 Ziffern besteht, von einem Komma gefolgt, worauf weitere drei Ziffern folgen, dann wieder ein Komma und weitere drei Ziffern, werden die Kommas nach der Regel durch Punkte ersetzt.

Regel 3 (ändert 12,345 zu 12.345)

Auto-Translatable-Regel:
([\d]{2,3}),?(\d\d\d)

Änderung der Reihenfolge:
$1.$2

Erläuterung: Wird eine Sequenz, die aus 2 bis 3 Ziffern besteht, von einem Komma gefolgt, worauf weitere drei Ziffern folgen, werden die Kommas nach der Regel durch einen Punkt ersetzt.

Einige Benutzer stellten das folgende Problem fest. Nach Bestätigung eines übersetzten Segments werden einige der Zentral/Osteuropäischen diakritischen Zeichen falsch dargestellt. Zum Beispiel ändert sich das Tschechische "ř" zu "ø", "č" zu "è". Dies geschieht auf Computern, auf denen schon einmal eine frühere Version von Trados installiert wurde (jede Version vor 6.5). Deinstallieren oder ein Update von Trados löst dieses Problem nicht. Trados hatte in der Vergangenheit Probleme mit der Darstellung von Sonderzeichen in Zentral/Osteuropäischen Sprachen. Eine lange Zeit fand Trados keine strukturelle Lösung für dieses Problem, sondern empfahl den Benutzern, es durch Änderung einer Einstellung im Registry zu umgehen. Das Problem wurde damit in Trados gelöst, aber verursacht weiterhin Probleme in anderen Anwendungen wie memoQ. Die Lösung liegt darin, die Registry-Einstellung zurück auf den Originalwert zu stellen.

  1. Wählen Sie Ausführen im Menü Start.
  2. Geben Sie "regedit“ ein (wie hier, ohne Anführungszeichen). Der Registry Editor wird geöffnet.
  3. Suchen Sie die folgende Taste: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nls\CodePage
  4. Markieren Sie in dieser Taste String 1252 (rechts im Registry Editor).
  5. Rechtsklicken Sie auf den String, und wählen Sie Modify.
  6. Überprüfen Sie Value Data im Edit String Dialog. Ändern Sie es zu c_1252.nls, wenn es einen anderen Wert enthält. Dies ist die ursprüngliche Windows Einstellung vor dem Trados-Workaround.
  7. Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu bestätigen, und verlassen Sie den Registry Editor wieder.
  8. Starten Sie das System neu.

Ja. memoQ verwendet zu diesem Zweck im Hintergrund die Rechtschreibkontrolle von Microsoft Office. Wenn Sie eine Sprachversion von Microsoft Office 2000 verwenden, die keine integrierte Unterstützung für Ihre Arbeitssprache hat, können Sie die erforderlichen Dateien einfach kopieren. Auf diese Weise wird Office diese Sprache auch unterstützen. Wenn Sie jedoch die Rechtschreibkontrolle von memoQ verwenden, reicht dies nicht aus. Da Microsoft Office einige Elemente nicht automatisch intstalliert, benötigen Sie dafür die Original-Installations-CD.

Mit Microsoft Office 2003 oder höher ist dies kein Problem.

Ja, dies ist möglich. Sie verwenden dabei einen besonderen Font für die Bearbeitung Ihrer Übersetzungen in memoQ. Wenn Sie mehr wissen möchten, gehen Sie zu Leerstellen und andere Sonderzeichen anzeigen im Abschnitt Tipps und Tricks.

In manchen Word-Dokumenten zeigt memoQ überflüssige Tags an, die keinem erkennbaren Zweck dienen. Sobald Sie Ihr Dokument importieren, können Sie diese Tags nicht mehr löschen. Am besten können Sie sie einfügen, indem Sie F8 drücken, oder wenn Sie sie mit Alt+F8 zum Ende Ihres Zielsegments hinzufügen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Tags schon vor dem Import zu reduzieren:

  • Wählen Sie das gesamte Dokument aus, und stellen Sie die gewünschte Sprache ein
  • Akzeptieren Sie alle Änderungen
  • Deaktivieren Sie Track Changes
  • Deaktivieren Sie Smart Tags
  • Wählen Sie das gesamte Dokument aus und stellen Sie den Zeichenabstand ein: Skala 100%; Abstand: Normal; und Position: Normal.
  • Speichern Sie das Dokument in Open Office und danach erneut als Word-Dokument (dies könnte zu einigen Formatierungsverlusten führen).
  • Speichern sie das Dokument als Word 6.0/95 (dies könnte zu einigen Formatierungsverlusten führen).
  • TRADOS-Segmentierung und Clean-Up

Diese und andere Methoden werden hier diskutiert (auf Englisch): http://www.necco.ca/dv/word.htm#Rogue_codes

Einige dieser Tipps vor dem Import und noch einige andere wurden in einer Reihe von Macros zusammengefasst, die in einem Word-Template mit einer speziell dafür gemachten Toolbar zusammengefasst wurden (CodeZapper_2.3). Dieses Template enthält auch einige weitere Makros zur Vor- und Nachbearbeitung, die nützlich sein könnten. Es war zunächst für die Verwendung mit Deja Vu vorgesehen, aber Benutzer von memoQ können es unter gewissen Umständen auch nützlich finden. Sie finden es im Bereich Dateien (http://tech.groups.yahoo.com/group/memoQ/files/). Dave Turner

Weitere Vorschläge zum Entfernen von Rogue Codes von Jim Wardell:

Wenn Word-Dateien in memoQ Rogue Codes verursachen, sollten Sie sie bearbeiten, und dabei auf die von Dave beschriebenen Probleme achten. Achten Sie darüberhinaus noch auf die folgenden Punkte:

Sorgen Sie dafür, dass die automatische Silbentrennung im gesamten Word-Dokument deaktiviert ist.

Verwenden Sie Suchen und Ersetzen, um alle optionalen Trennstriche zu entfernen.

Achten Sie darauf, dass die Word-Einstellung "Hyphenate words in CAPS" deaktiviert ist.

Manchmal werden Rogue Codes verursacht, wenn der Schriftgrad im Ausgangs-PDF zwischen zwei ganzzahligen Größen liegt. Der OCR-Output (der auch halbzahlige Werte zulässt) kann dann Änderungen der Schriftgröße enthalten (z.B. 11 pt. --> 11.5 pt. --> 11 pt --> 10.5 pt.). Wenn viele dieser Unterschiede vorkommen, und das Word-Dokument selbst verschiedene Schriftgrößen enthält, auf die Sie nicht verzichten möchten, müssen Sie das Dokument durcharbeiten, die kontinuierlichen Schriftgrößenunterschiede auswählen, und Ihre Schriftgröße nach Wunsch eingeben (im Fall oben wäre z.B. wahrscheinlich Arial 11 pt. am günstigsten). Eine elegantere und professionellere Möglichkeit hierfür wäre es, auf solche Passagen eine Stildefinition anzuwenden. Ihre Stildefinition würde die Kriterien Keine Automatische Trennung und normale Zeichenabstände enthalten.

Wenn Ihr Ausgangsdokument keine fett oder kursiv hervorgehobenen Textstellen enthält, wählen Sie die gesamte Datei aus, und ändern Sie alles zu Fett + Kursiv. Wählen Sie danach die gesamte Datei erneut aus, und entfernen Sie die Hervorhebungen in Fett und Kursiv.

Wenn Sie PDF-Dateien mit OCR-Software einscannen (und damit eigentlich die Person waren, die die Rogue Codes überhaupt verusacht haben!), sollten Sie sich die genaueren Einstellungen einmal ansehen, die während Ihres Exports über OCR nach Word gültig waren. Verwenden Sie nur die Einstellungen die Sie brauchen - die anderen könnten Rogue Codes verursachen.

Der Arial Unicode Font wird durch OmniPage installiert. OmniPage fügt rechts und links von Umlauten in Word-Dateien Tags ein. Ich habe dieses Problem gelöst, indem ich den Arial Unicode Font in meinem System entfernt habe. Bei Verwendung von OCR-Software sollten Sie to kompatible Fonts verwenden, um die Anzahl der Fonts einzuschränken, die für den OCR-Output zugelassen sind, z.B. Times New Roman und Arial.

Wenn Ihr Kunde Ihnen anbietet, PDF-Dateien für Sie ins Word-Format zu übertragen, denken Sie bitte daran, dass er bzw. sie dafür eventuell einen billigen PDF-Konverter verwendet, und keine Ahnung davon hat, worauf man achten muss. In diesem Fall ist es für Sie sicher besser, selbst das PDF zu erstellen, und die Konvertierung mit einer hochwertigeren OCR-Software durchzuführen. Denken Sie daran, dass PDF-Converter (sogar die besten), sehr wahrscheinlich mehr Probleme mit Rogue Codes und der Formatierung verursachen werden als hochwertige OCR-Software. Sie werden genau das bekommen, wofür Sie bezahlt haben. Es gibt auch entscheidende Unterschiede zwischen den beiden führenden OCR-Programmen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Rogue Codes zu reduzieren und eine TM-freundliche Formatierung zu ermöglichen. Testen Sie beide Systeme genau und überlegen Sie sich, welches System in Ihrer Situation die TM-freundlicheren Resultate ergibt.

Die Vorschläge von Dave und uns sollten Ihnen dabei helfen, fast alle Rogue Codes zu entfernen. Wenn Sie immer noch zu viele davon sehen, öffnen Sie memoQ, stellen Sie fest, wann ein bestimmter Rogue Code auftritt, und öffnen Sie danach gleichzeitig die problematische Datei in Word. Wählen Sie die verschiedenen Zeichen aus, die in der Nähe des Problems auftreten, und ändern Sie die Einstellungen versuchsweise. Wenn Sie dabei interessante Dinge feststellen, registrieren Sie sich bitte als Wikibooks-Autor, und fügen Sie Ihre Beobachtungen zu dieser Seite hinzu.

Nein, das ist nicht möglich. Darum braucht memoQ {tags}: sie sind Platzhalter für Elemente, die die ursprüngliche Struktur des Originaldokument (das „Skelett“) darstellen. Ohne dieses Skelett gibt es einfach keine Möglichkeit für memoQ, beim Export ein korrektes Dokument wiederherzustellen. Wenn man diese Tags nicht kopieren und dann einen Export durchführen würde, würden Sie ein Dokument im DOC-Format erhalten (für Word-DOCs), das vor allem eine Sache tun würde - nämlich in Word crashen, sobald Sie es öffnen.

Manchmal gibt es in Word-Dokumenten allerdings auch Tags, die eigentlich für nichts Sinnvolles zu verwenden sind (vor allem, wenn diese DOC-Datei aus einer PDF-Datei erstellt wurde). Solche Tags werden auch als rogue codes bezeichnet. Einige Vorschläge dazu, wie Sie diese Tags loswerden könnten, finden Sie unter Codes in Word-Dokumenten entfernen im Kapitel Tipps und Tricks.